geboren in Halle an der Saale (die Eltern befanden sich auf der Flucht aus dem Sudetenland)
Ankunft in Köln
Volksschule Köln-Niehl
die Entdeckung der Malerei: Reichenberger sieht im Fenster eines Cafés einen Druck von Paul Klee »der goldene Fisch«. »Ich werde Maler!«
Realschule Köln Severinswall
Volontär bei Firma Eisfeller, Graphische Kunstanstalt, Köln
Ausbildung zum Graphiker bei Firma Eckenbach u. Wittneben, Köln (den Eltern zuliebe)
Militärdienst, Grundausbildung im Fliegerhorst, danach Mitarbeiter der Redaktion des „Soldatenkurier“
Einzug in das Atelier Burg Nörvenich
Studium der Freien Malerei an der Fachhochschule für Kunst und Design, Köln. Es entstehen Betten- und Kissenobjekte aus verschiedenen Materialien
Erste Arbeiten mit dem eigenen Fingerabdruck: Objekte aus Kunststoff, Holz, Glas, Eisenstaub
Erste Leinwände, die unmittelbar mit dem Finger bearbeitet werden: durch Berührung der Fingerspitzen wird eine Fläche zum Eigenleben gebracht
Examen und Meisterschüler bei Prof. Karl Marx
Studium der Kunstgeschichte und Völkerkunde, Universität Köln
Nebenamtliche Lehrtätigkeit als Kunsterzieher, Gymnasium und Realschule Hürth
Einzug in das Atelier Alte Wachsfabrik, Köln Rodenkirchen
Freischaffender Künstler
Erste Leinwände mit Überlagerungen der Handflächen von 0-90°: zwei Farben im Dialog
8 Ehejahre mit Stefanie Claudi
Die Haut der Handflächen und Finger löst sich auf. Arbeiten ist nicht möglich bis zur Entdeckung einer Schutzsalbe.
Fingerabdrücke schwarz auf weiß in all ihren Möglichkeiten
Fingerabdrücke auf Abbildungen von Bildern aus der Kunstgeschichte: Vermenschlichung Zahlreiche Reisen nach Afrika (Sahara), Vorderer Orient, Asien, Amerika Studienaufenthalte in Nord-Afrika und Frankreich 4 Bilder rot-orange-magenta, Gesamtmaß 2 x 12 Meter
Peter Reichenberger verstirbt am 26.07. in Köln
Gründung der Peter Reichenberger-Stiftung